Fenster – oder color me happy

2. April 2013 - 19:34 Uhr

In meinem Studium der Kunstgeschichte habe ich viele Bilder auseinander genommen, deren Zentrum von einem Fenster geprägt sind. Ein Blick aus dem Fenster bedeutet immer der Blick und auch die Suche nach Freiheit – sowohl körperlich als auch geistig. Aber der Blick ins Fenster ist seltsam ruhig abgehandelt. Und das  mag auch daran liegen, dass das Zimmer aus dem geblickt wird, grundsätzlich als Mittelpunkt der Seele gesehen wird. Niemand möchte gerne von außen in seine Seele blicken. Aber steckt nicht genau in diesem Moment ein grundsätzliches? Ist nicht eben jenes Moment ein Moment des Inne – haltens, des Reflektieren? Doch zurück zur einfachen Sicht der Dinge auf diesem Foto. Im Blumenkasten meiner Schwiegermutter hatten sich Ostereier versteckt und mein Kind steht nicht vor dem Fenster auf der Suche nach Reflektion, sondern nach dem pinken Osterei. Und ich verrate nicht zuviel, wenn ich sage: sie hat es gefunden!

Noch mehr pinke Momente findet ihr genau hier

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Ostern

1. April 2013 - 05:46 Uhr

Eine Bekannte fragte mich einmal, ob Ostern für mich mehr bedeutet als Eier und Osterhase? Ich muss darauf ehrlich antworten: Nein. Ostern ist für mich: Eier Färben, Eier Verstecken, leuchtende Kinderaugen beim Suchen und vor allem Finden der versteckten Süßigkeiten. Ostern steht für mich als Beginn des Frühlings. Ostern steht für mich noch mehr als Weihnachten für Familie! An Ostern besuchen wir unsere Lieben und wir suchen Ostereier. Wir Erwachsenen erfreuen uns am Anblick der quickenden Kinder: “Ich hab noch eins gefunden.”

Wir essen leckeren Kuchen und wir tauschen Geschichten aus. Und weil das Wetter eben doch nach Frühling aussieht, drehen sich die Geschichten denn auch eher um lustige Themen als im grauen Winter. Unsere Kinder hatten unendlich viel Spaß beim Ostereier Rollen – das ist eine Tradition in meiner Familie. Sie hatten unendlich viel Spaß beim Ostereier Suchen zu Hause und bei den Großeltern. Sie haben gut gegessen und beschließen Ostern wie jedes Jahr mit dem Satz: “Ich kann keine Eier mehr sehen!”

Wer von euch heute noch auf Besuch fährt, zufällig Erdbeeren im Haus hat oder schnell noch was backen möchte, dem empfehle ich unseren Osterkuchen: Erdbeerkuchen!

Und das braucht ihr:

1 Schale Erdbeeren, 1 Pck. Tortenguß, 3 Eier, Öl, Zucker, Mehl, Backpulver, Sprühsahne

Schritt 1: 3 El Mehl zusammen mit einem halben Pck Backpulver in einer kleinen Extraschale vermischen

Schritt 2: 3 Eier, 5 EL Öl, 3 EL Zucker, und das Mehl/ Backpuler Gemisch zusammen verrühren

Schritt 3: Alles  in eine runde Springform geben (Durchmesser 28 cm)

Schritt 4: Tortenboden bei 180 Grad im Ofen braun backen lassen (ca. 10-15 min)

Schritt 5: Während dessen Erdbeeren waschen und vierteln

Schritt 6: Tortenboden aus dem Ofen nehmen und erkalten lassen

Schritt 7: Sobald der Tortenboden erkaltet ist, Sprühsahne oder gerne auch von Hand geschlagene Sahne auf den Tortenboden geben.

Schritt 8: Erdbeeren darauf verteilen

Schritt 9: Tortenguss nach Anleitung herstellen und sofort über den Kuchen geben. (Übrigens: Tortenguss ist auch wunderbar einfach mit Agar Agar und Fruchtsaft herzustellen. Als kleiner Tipp für alle unter euch, die keine Gelatine mögen)

Schritt 10: Essen und Genießen!

Ich wünsche euch noch schöne Restostern und entspannte freie Tage!

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Frühling

20. März 2013 - 12:46 Uhr

Ich sehne ihn herbei – den Frühling. Die langen, dunklen Tage voller Regenwolken, die Tage ohne Schatten – ich möchte sie nicht mehr. Aber es ist Geduld gefragt, denn Sonne und lange lichte Tage lassen mit Sicherheit noch lange auf sich warten. Macht nichts. Holen wir uns den Frühling eben anders ins Haus. Von Ferien Kindern gebastelte Blumen, Vögel und Marienkäfer zieren seit heute unser Fenster.

Noch mehr Farbe und somit gute Laune bringen die Ostereier, die ebenfalls von den Kindern bemalt, unseren Jahreszeitenkranz schmücken. Nun muss nur noch die Natur nachziehen.

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Osterhase häkeln

17. März 2013 - 07:13 Uhr

Ostern ist in ca. 2 Wochen. Zeit, sich endlich ein paar Gedanken über die Deko zu machen. Und selbstverständlich müssen auch die Osterkörbchen bestückt werden. Nur Süßes oder nur Ostereier zu verschenken, ist mir jedes Jahr nicht genug. Große Geschenke gibt es aber auch nicht. Schließlich ist Ostern und nicht Weihnachten. Also gibt es immer irgendeine gebastelte Kleinigkeit. In diesem Jahr dachte ich  mir, einen Osterhase häkeln wäre ganz schön. Und nachdem ich meinen Prototyp fertig gestellt habe, kann ich euch mitteilen: es ist wirklich einfach, einen solchen Osterhase zu häkeln.

Benötigte Materialien:

Wolle, Häkelnadel, Stopfnadel, Schere, Wackelauge, Kleber

Osterhase häkeln – Anleitung

Schritt 1: 20 Maschen aufnehmen.

Schritt 2: Die Maschen zu einem Rund zusammenschließen.

Schritt 3: Das Rund zu einem Schlauch auf 20 Reihen hochhäkeln. Keine Maschen aufnehmen oder abnehmen.

Schritt 4: Zum Schließen des Schlauchs immer eine Masche beim Weiterhäkeln auslassen. So schließt sich das Rund automatisch.

Schritt 5: An beiden Außenseiten des geschlossenen Endes je zwei Maschen aufnehmen und auf 20 Reihen hochhäkeln.

Schritt 6: Die schmalen Längsstreifen mittig nach unten zum geschlossenen Ende führen und einmal umhäkeln.

Schritt 7: Körper / Schlauch ausstopfen.

Schritt 8: Im goldenen Schnitt Band durchführen und stramm ziehen. So entsteht automatisch ein schöner Körper/ Kopf.

Schritt 9: Boden des Hasen zusammennähen.

Schritt 10: Gesicht aufsticken bzw. die Augen aufkleben.

Fertig! Jetzt kann Ostern kommen.

(aus gegebenen Anlass muss ich in diesem Fall darauf bestehen: Diese Anleitung ist  ausschließlich für den privaten Gebrauch frei verfügbar. Es ist nicht gestattet, diese Anleitung oder auch leichte Abweichungen meiner Anleitung für einen gehäkelten Hasen zu kommerziellen Zwecken zu verwenden.)

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Winter ade!

11. März 2013 - 16:43 Uhr

Während es sich hier wieder langsam einwintert und Muttern noch immer krank ist, können die Kinder bei eisiger Luft und kleinem Picknick mit dem Papa sehr viel Spaß haben. Aufmerksame Leser werden sicher schon bemerkt haben, dass wir ganz in der Nähe eines kleines Flusses leben. Und dieser Fluss war schon für so manche idyllische Stunde gut. Bewaffnet mit einem Stück Hühnerkeulchen lieben es unser Kinder, dem Lauf des Wassers nachzublicken, ihrer Gedanken hinter her zu senden und dann mit großen Ideen zurückzukehren.

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Granatapfel

6. März 2013 - 15:31 Uhr

Eine der wohl schönsten Früchte dieser Welt, neben der Erdbeere, sehr sinnlich und unglaublich schmackhaft: der Granatapfel. Kleine Finger, die sich der leckeren Kerne innerhalb der harten Schale annehmen. Ein Anblick so unendlich bezaubernd.

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Blumentopf basteln – DIY

3. März 2013 - 15:08 Uhr

Muttern schwächelt noch immer – es ist ein Elend. Dabei scheint die Sonne so wunderbar. Nun, die Kinder spielen draußen und genießen die Vorboten des Frühlings: Schneeglöckchen, vorbei ziehende Wildgänse. Und wenn sie es leid sind, draußen zu spielen, wenn der Hunger sie quält und die Lust danach, drinnen zu bleiben groß ist, dann wird gebastelt.

Heute ging es den Plastikpfandflaschen an den Kragen. Sowas haben eigentlich alle Haushalte zu Hause. Bei den bunten Klebebänder gebe ich zu, dass es da schon schwieriger wird. Aber die Idee ist auch mit Kleister und Papier umzusetzen. Also, schnappt euch die Scheren, die Klebebänder oder bunten Papiere und zaubert Farbe ins Haus. Doch immer der Reihe nach.

Schritt 1: Boden der Flasche abschneiden.

Schritt 2: abgeschnittenen Boden mit bunten Klebestreifen umkleben. Mit Federn verzieren oder es sein lassen.

Schritt 3: Blume rein und ab ins Fenster damit.

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Häkeln

2. März 2013 - 10:21 Uhr

Ich gebe zu, diese Ostereier und Häkelblumen sind von mir  und nicht von den Kindern. Auch wenn die Große durchaus in der Lage wäre, diese kleinen Basteleien herzustellen, so ist das Kind momentan nicht verfügbar. Grund ist nicht die Grippe, sondern der neue “Legende der Wächter” Band 9 von Kathryn Lasky. Seit vorgestern in den Buchregalen, befindet sich das Kind nun mehr in den fernen Fantasie Welten der Eulen. Bin mal gespannt, ob sie mehr als einen Tag braucht, um das Buch in Gänze zu verschlingen.

Daher habe ich also die Häkelnadel geschwungen und den Eingangsbereich leicht frühlingshaft dekoriert. Es braucht hierfür nicht viel Vorwissen im Häkeln und gute Tutorials dazu findet ihr aktuell auf Dawanda oder Eigenwerk. Viel Spaß also beim Nacharbeiten.

P.S.: Übrigens habe ich meine Maschen mit Luzia Pimpinellas foto project verlinkt. Andere tolle Maschen könnt ihr also hier finden.

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krank

26. Februar 2013 - 14:49 Uhr

Wunderbare DIY Torte von Victoria

Die Form meiner Mandeln und die Farben meiner Mandeln möchte ich allen ersparen. Ich sage nur soviel: ich bin auch krank. Nachdem die Kinder durch sind, hat es Muttern letztendlich doch noch weggerafft. Aber Bange machen gilt nicht. Nur ein wenig kürzer treten. Und damit es nicht so langweilig ist, verlinke ich mal ganz schnell mit einem fantastischen Kuchen DIY Projekt von Victoria Hudgins. Eine Pinata Torte – der Traum aller Kinder. Ich würde ihn schon lange ausprobiert haben, wenn ich ein Geburtstagskind hätte. Hab ich aber nicht! Ihr vielleicht? Dann nichts wie ran. Mit der Torte habt ihr schon gewonnen!

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Blumen DIY

22. Februar 2013 - 17:26 Uhr

Blumen waren, sind und werden es immer bleiben: die schönsten Frühlingsboten! Nun dauert es ja noch ein wenig bis der Frühling ins Land zieht. Aber meine Mama pflegte immer zu sagen: “Wenn mein Geburtstag vorbei ist, kommt der Frühling: ganz sicher!” (Sie hat Ende Februar Geburtstag.) Als Kind fand ich es immer sehr beruhigend, wenn sie das sagte. Denn zu meiner Kindheit waren die Winter lang, kalt und weiß. Sie Straßen waren unendlich grau und die Möglichkeiten, einfach hinauszugehen und mit Freunden zu spielen, waren verschwindend gering. Sobald aber die Sonne warm und golden den Himmel und somit den Frühling wach küsste, kamen sie wieder: die Freunde, das großartige Spiel, die Leichtigkeit des Seins. Nun habe ich nicht im Februar Geburtstag und da muss ich mir andere Tricks einfallen lassen, damit die Kinder den Glauben an einen nahen Frühling behalten.

Blumen wirken Wunder und Blumen basteln an einem grauen Nachmittag noch mehr. Und alles, was ihr dafür braucht, ist in fast jedem Haushalt zu finden.

Um eine Blume zu basteln braucht ihr: Holzstäbchen, Spickzettel, Kleber und Perlen aus Moosgummi.

Schritt 1: Malt eine Blumenform auf den Spickzettel vor und schneidet sie aus.

Schritt 2: Kleber an das obere Ende des Holzstäbchen und das Papier machen. Ein einfacher Haushaltskleber genügt dafür.

Schritt 3: Moosgummi Perlen aufkleben.

Und fertig. Wenn ihr noch Blätter anbringen möchtet, wiederholt ihr einfach die oben beschriebenen Schritte. Übrigens ist das auch eine spannende Beschäftigung für alle kranken Kinder, die schon auf dem Weg der Besserung sind.

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