Kategorie: Freizeit


Fotografie

15. Mai 2013 - 06:36 Uhr

Wir waren dann mal weg. Überschaubare Strecke, Kinder, die gut durchgehalten haben und erstaunliches Glück auf den Autobahnen – so macht auch mir das Verreisen Spaß. Ein Wochenende voller Erinnerungen, vergessenen Landschaften und Gebäuden. Mittendrin mein Mann, der ein unglaublich guter Fotograf ist. Er konnte sich nicht satt sehen an dem Alten-Neuen.

Und ich konnte in Ruhe Auto fahren. Viel wichtiger aber: die vielen, vielen Fotos, die er machte, werden nun bearbeitet und hängen alsbald in meinem Wohnzimmer. Als Erinnerung sicherlich – aber vielmehr als Kunstobjekte.

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Micro Sport

6. November 2012 - 19:48 Uhr

Bewegung ist was Feines. Ich mag es, mich zu bewegen. Aber Sport mag ich nicht. Die Mädels sind da anderer Ansicht – das ist das Privileg der Kindheit und Jugend. Unsere dritte Tochter zum Beispiel liebt Sport. Sie liebt Training. Sie geht Joggen, wenn es langweilig ist oder eine Runde auf das Trampolin. Und obwohl sie fantastisch Fahrrad fahren kann, liebt sie ihren Roller mehr als alle anderen Sportgeräte. Auch unsere jüngste Tochter kann sich einen Tag ohne Roller fahren nicht vorstellen. Das Zauberwort heißt Micro. Im Sommer habe ich schon einmal von diesen wunderbaren Rollern, Verzeihung Scooter,  geschrieben. Und nun, da Weihnachten in den Startlöchern steht, möchte ich euch die Roller von Micro Scooter ernsthaft als Geschenk ans Herz legen. Die Scooter von Micro sind so hochwertig verarbeitet, dass sie jeden kleinen Kamikaze und bremsscheuen Menschen sicher ans Ziel und um jede Kurve bringen. Die Rollen haben einen unglaublich leisen Lauf. Man kann den Scooter also auch gut im Haus laufen lassen, wenn das Wetter draußen gar nicht mehr mitspielen will – also jedenfalls bei uns :) Yapp und selbstverständlich nehmen die Mädels ihre Scooter mit zum Kindergarten, oder auf gemeinsame Spaziergänge und am Liebsten eigentlich überhall hin. Schließlich gehört zum Alltag auch eine große Portion Coolness….. Und weil ich Fan bin ( also echter Fan ! ) möchte ich euch heute noch schnell die Facebook Seite von Micro Scooter mit auf den Weg geben. Hier geht es lang

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Sterne

4. November 2012 - 10:33 Uhr

Sie leuchten in der Nacht und direkt in mein Herz: Sterne. Jetzt – da die Nächte wieder länger werden und Kinderaugen erwartungsvoll auf Weihnachten warten ( aber sicher: wir warten schon seit Beginn der ersten Nachtfröste auf den Weihnachtsmann) leuchten die Sterne wieder, heller und schöner als in jeder Sommernacht. Wenn wir morgens aus dem Haus gehen, sind sie da und wenn wir abends spät von Kursen oder der Arbeit nach Hause kommen, begleiten sie uns auch. Ein guter Grund also, Sterne bei uns ins Haus einziehen lassen. Schmackhaft und leicht kometenhaft (ich weiß, dass sie dann keine Sterne mehr sind).

Ein wirklich schönes und einfaches Rezept für Sterne aus leckerem Teig ist folgendes Rezept.

125 g Butter

175 g Zucker

1 Ei

1 EL Quark

1 EL Sahne

1 EL Schnaps oder Rum

eine Briese Prise  Zimt

390 g Mehl

Alle Zutaten nacheinander zu einem knetbaren Teig zusammenführen. Teig kurz kaltstellen. Ausrollen und Sterne ausstechen. Auf ein leicht befettetes und bemehltes Backblech legen und ab in den Backofen. Ca. 13 Minuten brauchen die Sterne, um knusprig golden zu werden. Sobald sie erkaltet sind, werden die Sterne auf Bänder gefädelt – das machen besonders die Kinder sehr gerne – und aufgehängt.

Ein kleiner Hinweis noch zum Teig: da Alkohol drinnen ist, ist das Rezept nichts für Kinder. Sie können den Teig nicht kosten und auch nicht heimlich naschen. Wer das Rezept mit Kindern ausprobieren möchte, der sollte anstatt des Alkohols lieber 2 EL Sahne anstatt einem hinzufügen. Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und gutes Gelingen!

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Herbst DIY

21. Oktober 2012 - 10:38 Uhr

Herbst – draußen riecht es nach einem letzten Aufbäumen der Sonnenstrahlen. Oder wie Gottfried Benn es in seinem wunderbaren Gedicht “Astern” formulierte:

Die Götter halten die Waage
eine zögernde Stunde an.

Noch einmal die goldenen Herden,
der Himmel, das Licht, der Flor.
Was brütet das alte Werden
unter den sterbenden Flügeln vor?

Und auch wenn das Wetter momentan nicht nach Basteln aussieht, sondern nach Rausgehen, nach Wandern, nach Pilze suchen, nach Spaß haben, gebe ich heute doch einen Basteltipp mit auf den Weg ins strahlend schöne Wochenende: die Physalis Herbstfee. Und das braucht Ihr: einen Physalis Lampion,

Blumendraht,

Schere,

Wollfilz,

Prickelnadel,

Schwämmchen und

Frischhaltefolie

Formt zuerst eine Kugel aus der weißen Wolle. Die Kugel sollte etwa 3 cm Durchmesser haben. Wer das Wollwickeln nicht beherrscht, der kann sich  fertige Kugeln im Fachhandel besorgen. Die Kugel mit einem ca. 15 cm langen Stück Basteldraht umwickeln und an einer beliebigen Stelle zusammenbinden. An der Stelle, wo sich der Draht trifft ist nun der Hals der Kugel. Die Kugel jetzt auf die Pysalis legen und den Basteldraht einmal um den Stiel des Lampions wickeln. An den Enden des Drahtes kleine Hände formen. Dazu einfach den Basteldraht zu einem Kreis drehen.

Nehmt nun bunte Wolle für die Haare. Ihr braucht jetzt die Prickelnadel. Stecht mit der Prickelnadeln im 90 Grad Winkel von oben durch die bunte Wolle in die Kugel. So werden die Haare ganz ohne Kleben an der Wollkugel festgemacht. Für die Flügel benötigt ihr die Frischhaltefolie. Reist ein Stück von ca. 10 x 10 cm ab und knautscht sie in der Mitte zusammen. Mit Bastelkleber direkt unter den Haaren der Fee auf die Pysalis kleben. Das Ganze in Form bringen. Alles, was noch fehlt, ist das Band zum Aufhängen. Dazu nehmt ihr einfach eine Nadel mit einem Zwirnfaden. Zieht den Faden durch den Scheitel des Feenkopfes. Fertig zum Dekorieren.

Ich wünsch euch ein schönes, sonniges Wochenende!


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Unwetter

6. Juli 2012 - 08:26 Uhr

Gewitter im Sommer sind was Normales. Aber gestern war hier mehr als ein Gewitter – es war ein Unwetter. Und wir waren mittendrin. Alles begann mit dem Wunsch der Kinder ins Freibad  zu gehen. Dafür bin ich immer zu haben, wenn das Wetter halbwegs mitspielt. Auf dem Weg dorthin – wir brauchen etwas 20 Minuten mit dem Auto – hatte ich schon so eine komische Vorahnung. Die Windräder am Berg standen still, aber die Wolken bauten sich zu hohen Konstrukten auf. Meine Große meinte noch: das sieht aus, wie die Ruhe vor dem Sturm.

Sei es drum, wir ins Wasser bis die Kinder wieder blaue Lippen hatten und nicht so schnell zittern konnten, wie sie froren. Ein Picknick sollte helfen, die armen durchfrorenen Nasen wieder warm zu machen. Und da war es plötzlich da – das Unwetter. Die dunkle Front stand drohend vor uns. So schnell wir konnten, packten wir unsere Sachen zusammen und rannten zum Auto. Kaum im Auto ging es auch schon los. Dicke Regentropfen platschten auf den warmen Aphalt, heftig werdender Wind begann die Äste der Bäume ordentlich durchzuschütteln. Noch hatte ich Hoffnung, dass es nur ein langweiliges Gewitter war, das sich freundlicher Weise bald wieder verziehen würde. Tat es aber nicht und als ein Baum direkt vor uns in zwei Hälfte geteilt wurde, wagte ich den Blitzstart vom Schwimmbad Parkplatz. Höchste Eisenbahn, denn die Brücke, die in den Ort führte, war bereits so stark geflutet, dass das Auto mehr schwamm als fuhr. Auch der Weg nach Hause war ein Alptraum – Sicht gleich null, Aquaplaning an sehr vielen Stellen, reißende Bäche und Schlammmassen, sie sich über die Straßen wälzten. Wir fuhren schneller als die Wolken waren und brachten uns in Sicherheit. Als wir auf einer Anhöhe waren, wagten wir den Blick zurück ins Tal – schwarz, unglaublich, was für ein Wetter!

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ungeschminkt

3. Juni 2012 - 17:08 Uhr

Neulich wurde ich gefragt: Bloggen – wer liest denn sowas überhaupt? Nun, das gab mir sehr zu denken und ich dachte noch eine ganze Weile nach. Bis ich auf die aktuelle Foto Challenge von Frau Pimpinella stieß. Ungeschminkt!

Hups, ja genau, das ist die Antwort. Ungeschmikt – deshalb lesen so viele Menschen Blogs und deshalb werden es  immer mehr Leser. Denn was uns alle verbindet, ist die unstillbare Sehnsucht nach normaler Realität, nach Menschen um uns herum. Nach den Nachbarn, die auch ihre Macken haben, nach den Kindern anderer Leute, die wir auf undurchschaubare Weise mit aufwachsen sehen. Es ist die große Sehnsucht nach den Anderen, nach Gleichen. Und eben das erlaubt uns das Internet und das Bloggen. Wir schreiben aus unserem Leben – wie hat es DasNuf in der aktuellen Magazin Ausgabe genannt: “Ich glaube, Bloggen ist was für introvertierte Extrovertierte.” Im Netz treffen wir auf Geschichten – wahr überwiegend, ein wenig Erfundenes dazu und jede Menge spannenden Alltag. Ungeschmikt eben – spannend – real – lesenswert – fern jeder großen Massenzeitschrift – Nischen und Trends – und vor allem auch die Zukunft. Aus diesem Grund mache ich mit bei dieser Challenge :)

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Frühstück im Grünen und ein Zaun

20. Mai 2012 - 16:59 Uhr

Nein, keine Bange, das hier wird kein Abriss von Manet  – auch wenn ich dieses Bild äußerst charmant finde. Unsere Version des Frühstück im Grünen ist auch eher jugendfrei – also alle angezogen. Nun aber Spaß beiseite  – obwohl, das trifft es auch nicht. Denn Spaß hat es gemacht: unser Frühstück im Grünen. Heute morgen sind wir alle sechs losgezogen, haben nach einem schönen Flecken im Grünen Ausschau gehalten und selbstverständlich gefunden. An einem Sonntag voller Sonne kann man sich schließlich einfach überall wohl fühlen. Der Picknick Korb war gefüllt mit vielen leckeren Sachen. Traumhaft. Und auch wenn die kleinen und großen Kinder ein wenig mürrisch waren, die gute Laune der Eltern einfach übertrieben fanden, tobten sie durch die Wiese, kletterten auf die Bäume und erfreuten sich der schönen sonntäglichen Natur. Mit einem Wort: schön war’s!

Von soviel Sonne und gute Laune gestärkt, habe ich mich nun endlich entschlossen, mein kleines Beet mit einem Gartenzaun zu versehen. Ich wollte so gerne einen alten Bauernzaun. Und der Grundstein ist heute gelegt worden. Alles, was es zum Bauernzaun braucht, sind alte Stöcke in beinaher gleicher Länge. Diese werden in den Boden gerammt – soweit bin ich – und nun werden die Stöcke noch mit Weiden oder anderen Materialien umflochten – das kommt nächstes Wochenende. Aber ich zeige euch heute schon mal die erste Etappe.

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Blumenkübel zum Verlieben

4. Mai 2012 - 15:05 Uhr

Hach ja, der Frühling. Ungelogen: er gehört zu meinen Lieblingsjahreszeiten. Alles erwacht aus einer großen Starre. Das Grün der Pfanzen ist unverbraucht hell und wunderbar. Und erst der Duft! Fantastisch. Da macht es Spaß in Einrichtungskatalogen zu stöbern oder Ideen, die den Winter über reiften, einfach umzusetzen. Das Badezimmer muss renoviert werden. Neue Farbe auch für Küche und Wohnzimmer. Aber das kommt später. Erstmal musste der Balkon Farbe erhalten. Und zwar in Form von Blumen. Denn was gibt es schöneres, als Blumen, die bunt und schön alle willkommen heißen?! Zu finden sind die lustigen Blumenkübel ürigends beim Waschbär Versand in verschiedenen Farben.

Und weil die Sonne uns immer nach draußen lockt, sind wir auch nicht zu stoppen, wenn es um einen Ausflug an einen nahe gelegenen Weiher geht. Das ist Erholung pur. Kaum Menschen, viel Wald, ein künstlich angelegter Weiher macht Eltern träge und schläfrig und die lieben Kleinen munter. Hier gibt es soviel zu sehen und zu entdecken. Gleichzeitig können wir Erwachsenen uns mal so richtig erholen. Also: abwechseln in der Unterhaltung der Kinder und einfach mal relaxen – den Kids beim Spielen zusehen. Herrlich – Frühling eben.

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Muffins

6. November 2011 - 19:35 Uhr

Dieser wunderschöne Tag am Anfang eines Novembers (?) mit immerhin 16 Grad Celsius empfingen wir mit wunderbaren selbstgebackenen Muffins. Schokomuffins selbstverständlich und das Verziehren übernahmen die Damen des Hauses. Von November Grau ist hier nichts zu sehen und auch nichts zu spüren – wir haben November bunt und ganz ehrlich, auch wenn ich weiß, dass der Winter, wenn er kommt grausam wird, ich genieeeeeeßßßee die letzten Sonnenstrahlen :)

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Herbstwandern

18. Oktober 2011 - 19:45 Uhr

Neulich waren wir an einem künstlich angelegten Weiher hier in unserer Nähe. Dieser Fleck ist wirklich ein kleines Einod. Der Erholungscharakter ist groß – besonders für Menschen, die sich nach Bergen und wenig weite Aussicht sehnen – also Ruhe für das Auge. Denn was für mich Ruhe für das Auge ist, bedeutet Ruhe im Ganzen – also auch für die Ohren und vor allem für mein Sein. Die Mädels hören auf zu quengeln und tauchen ebenfalls ein in die sie umgebende Stille. Ich gebe zu, das klingt spirituell – ist es aber nicht. Nehmen wir an, ich hätte eine Filmsequenz beschrieben. Hier spätestens wäre der Film eingefroren, das Werbegrinsen meiner Kinder verharrt und nun: Vorhang auf für die Realität.

Meine Kinder sind kaum aus dem Auto und für einen Moment in die Stille eingetaucht, schon rennen sie laut schreiend zum Weiher, den angrenzenden Hang hinauf, zwischen die Bäume und wieder runter. Sollte in diesem Moment eine Maus oder ein anderes Waldtier die Nase aus dem Loch gestreckt haben, flieht es in die Dunkelheit. Und wenn die Kinder den  Hang weit genug nach oben und wieder nach unten stolperten, kehrt dann doch noch sowas wie Ruhe ein. Sie gehen auf die Suche nach Geheimpfaden über den plätschernden Bach, der den Weiher nährt. Sie lassen Blätter als Boote fahren und machen sich die Ärmel bis zu den Achseln nass. Wenn dann noch ein essbarer Pilz in Greifweite ist, ist auch mein Mann mit unserem Ausflug vollends zufrieden und wir begeben uns auf den Heimweg.

Was möchte ich damit sagen? Geht raus in den Wald, es lohnt sich. Wandern mit Kindern ist sicher anders, als wenn man allein in der Natur unterwegs ist, aber es macht sicher sehr viel mehr Spaß. Die Augen meiner Mädels zeigen mir längst verloren geglaubte Schätze, erinnern mich an Abenteuer und das Staunen meiner eigenen Kindheit. Besonders an die Sequenzen, in denen ich immer dachte, von den weit schwingenden Bäumen erschlagen zu werden oder durch einen gewagten Sprung auf eine Wolke den Zugvögeln hinterher sausen zu können. A propos Zugvögel: die waren natürlich auch zu sehen. Drei Schwärme schnatterten über unsere Köpfe hinweg und erinnerten mich daran, dass bald der Winter kommt – mit Sicherheit.

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