Freibad

Freibad: allein das Wort suggeriert Sommer. In meinen jüngeren Jahren ging ich immer mit Klassenkameraden ins Freibad. Sobald die Saison eröffnet war, verbrachten wir unsere Nachmittage sooft es ging im Freibad. Pommes mit Würstchen und Ketchup am Kiosk gehörte ebenso dazu wie Frieren bei 25 Grad im Schatten.

Freibad heute ist anders  – weniger entspannt als früher. Naja, heute bin ich Mutter und gehe als Mutter ins Freibad – mit vier Kindern. Manchmal auch mit mehr, wenn noch eine Freundin oder ein Freund der Kinder mitkommt. Sie zu beaufsichtigen kostet Nerven. Und doch ist es gleichzeitig unendlich süß, wie die winzigen Füße durch das Wasser platschen. Schön zu sehen, dass die Kinder das Freibad genauso schätzen, wie ich damals in meiner Kindheit. Und natürlich kaufen sie sich die Pommes mit Ketchup am Kiosk und wenn das Geld nicht reicht, dann eben Apfelringe. Und sie zittern. Dann bekommen sie von mir im Hochsommer Wintermützen aufgesetzt – ein Bild für die Götter. Neulich habe ich den Badeanzug der Kleinsten vergessen. Blöd – aber nicht hoffnungslos. Sie konnte ins Wasser, weil ich ihr aus meinem Trägershirt einen Badeanzug basteln konnte. Sah auch gar nicht verkehrt aus. Wer es nachmachen möchte: man nehme ein Trägershirt mit flexiblen Stoff, führe das Frontteil durch die Beine des Kindes und knote es hinten mit den beiden Trägern des Shirt zusammen. :) In diesem Sinne: genießt das Freibad!

Kategorie: Alltag, Ferien Kommentieren »


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