27. April 2012 - 16:46 Uhr

Alte Gemäuer haben etwas wunderbares beschützendes. Sie zu berühren ist wie ein Geschenk, den Glauben in die Ewigkeit nicht zu verlieren. Wir haben ein solches altes Gemäuer besucht und es war wie eine Mischung aus Studientagen, Zukunft und ganz viel Geschichte. Die alten Steine des in der Antike eher unbedeutenden Stadttores sind groß und wenn es regnet dunkel, weil Sandstein nachdunkelt, wenn er nass wird. Der saure Regen und die Abnutzung über zwei Jahrtausende nagen an jeder Ecke. Deshalb wird das Tor saniert werden in den kommenden Jahren. Die Porta Nigra – das schwarze Tor. Ich wurde über das Tor geprüft in meiner Kunstgeschichte Zwischenprüfung und nun ist es meine Große, die sich an der Geschichte der alten Steine zu schaffen machen soll. Der Schule sei Dank. Und auch wenn es geregnet haben mag, es war ein fantastischer Ausflug in die eigene Geschichte, die Geschichte der Stadt, des Tores und in die Zukunft meiner Mädchen – mit ganz viel Sonnenschein.

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24. April 2012 - 07:52 Uhr

Im Moment regnet es bei uns – dauerhaft. Nach Wochen ohne Regen war ich alamiert und sagte mit besorgtem Blick gen Himmel: es könnte ja auch mal wieder regnen. Ein frommer Wunsch, der auf skurile Art erfüllt wird. Jetzt blicke ich gen Himmel und sage, es könnte ja auch mal wieder die Sonne scheinen. Nun – es klappt nicht. Nur einmal! Da schien plötzlich die Sonne hinter einer dicken, schweren, schwarzen Regenwolke. Und es erhob sich ein Regenbogen über unser gesamtes Tal – vollständig. Die Farben waren so leuchtend, es war ein Spektakel. Und weil ein solches Phänomen nur alle Jubeljahre direkt vor unserer Nase erscheint, waren die Mädchen einfach hingerissen.

Zurück zur Arbeit dachte ich über eine Windeltasche nach, die nicht einfach nur einem Briefumschlag ähnelt, sondern vielleicht ein wenig Biss hat. Also dachte ich, mache ich doch einfache eine Windelrolle. Und wer es von euch nachmachen möchte, der folge mir durch DIY Anleitung.
1. Material: Ihr braucht Wachstuch in der Größe eines DIN A 3 Blattes, einen einfachen Baumwollstoff in der größe eines DIN A 4 Blattes, Klettverschluss, Filz für den Namen und Webbänder.
2. Schneidet ein Rechteck in der Größe Eures Wunsches aus. Dann nehmt ihr die Seitenlänge und berechnet den Umfang des Seitenkreises eurer Rolle. Lasst 3 Zentimeter über – nicht als Nahtzugabe, sondern als späterer Fächer.
3. Schneidet auf die Gesamtlänge der späteren Windelrollenöffnung die Gesamtlänge der “Ich-mach-sie-auf-und-zu-Lasche”. Den Baumwollstoff nehmt ihr doppelt – wegen der Stabilität. Auf Links drei Nähte zusammennähen. Auf Rechts drehen und die fehlende Naht von Außen zunähen. Wer es ordentich mag, näht jetzt alle Nähte nochmal von Außen über. Auf die Lasche nun die eine Seite des Klettverschlusses nähen und den Namen des Kindes auf die andere Seite.
4. Die Längsseite des Wachstuches mit dem Webband umnähen.
5. Die Wachstuchteile zusammennähen. Dabei die Kreise an das Rechteck von der Mitte aus an die Seitenlängen des Rechteckes nähen. Nun zum Fächer: Ihr werdet ein paar Zentimeter bei den Seitenkreisen über haben. Diese legt ihr sorgfältig in zu einem Fächer zusammen. So erhält die Rolle mehr Stauraum.
6. Die Baumwoll Lasche außen annähen und auch den Klettverschluss nicht vergessen. Fertig

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19. April 2012 - 12:01 Uhr

Ich habe sie endlich gefunden: meine Retro Lampe. Seit Jahren suche ich auf dem Sperrmüll und auf Flohmärkten nach der passenden Lampe aus den 1950er aufwärts für unser Haus. Zum Aufpimpen und Liebhaben! Und eines Tages, also neulich im Frühling, auf dem Rückweg von Schwiegermama da stand sie: meine Lampe. Im Regen und ganz allein. Ich fuhr vorbei und es war um mich geschehen. Rein ins Auto und ab nach Hause. Dann ein wenig sauber machen, erst den falschen Stoff und dann mit dem zweiten Kind den passenden Stoff gefunden.

Denn die hübschen Borten sollten sichtbar bleiben. Wir haben die Fuß weiß bemalt und den Stoff auf den Schirm gezogen. Die Elektrik überprüft. Funktioniert nicht. Also muss das noch warten. Macht nichts. Denn dieses Schmuckstück ist so hübsch, dass ich die Retro Lampe auch fantastisch als Deko finde…. 
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15. April 2012 - 07:37 Uhr
Und wieder habe ich eine neue Tasche genäht. Ballonglück – die Zweite. Ich wollte diesen Stoff mit den Pünktchen schon lange verarbeitet haben, aber die Ideen hatten sich einfach nicht so eingestellt. Und nun habe ich danke meiner Tasche auch den Stoff endlich unter. Manchmal kauft man ja einfach ein Stöffchen, weil er wirlich schön ist.
Ich hoffe, Ihr mögt auch dieses Exemplar:
Und sonst? Nun, wir hatten Zweitkommunion. Ein Jahr ist es also schon her, dass meine Große ihre erste heilige Kommunion bekam. Wie passend, dass nun gerade in der nächsten großen Stadt die heilig Rock Tage beginnen. Ich bin ja kein Katholik, aber ehrlich, aus Kulturhistorischer Sicht ist dieses Gewand aus dem Mittelalter und dem nachweisbar 2000 Jahre Stoffstück, das dort hinein gewebt wurde, durchaus bemerkenswert und interessant. Also auf auf und hoppi mitten ins Gedränge – Bilder und Bericht werden folgen!
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10. April 2012 - 07:23 Uhr

So heißt meine neue Tasche: Ballonglück. Gestern überkam mich nämlich in den Abendstunden die Freude am Nähen und so spielte ich mit Stoff und Vorstellungen und entwarf mir diese schöne Tasche aus rotem Jeans Stoff und Webband und rosa Baumwollstoff. Ich muss sagen, ich bin das erste Mal ganz von mir selbst begeistert. Denn das hätte ich nie gedacht: eine Tasche nähen, die mal wirklich nach was aussieht, hätte ich mir vor einem Jahr noch nicht zugetraut. Und nun bin ich stolz
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9. April 2012 - 17:22 Uhr

Das Osterfest ist eines von zwei gesetzten Terminen in jedem Jahr, an dem man seine Familie besucht, ihr nah ist oder einfach die schöne, freie Zeit mit den Kindern verbringt. Wir freuen uns über den Osterhasen, der jedes Jahr wie durch ein Wunder bei uns auftaucht. Dieses Jahr stand unsere dritte Tochter in Herrgotts Frühe mit Schuhen, Tasche und Mütze bepackt vor uns und verkündete: ” Der Osterhase war da!” – War er nicht, das wusste ich sicher! Aber unser Kind war sich sicher und so öffnete ich das Fenster und zauberte… Dankenswerter Weise ist der Weg ums Haus immer ein paar Sekunden lang. Danach besuchten wir erst die Schwiegereltern incl. Schwiegeroma. Am Tag danach meine Eltern. Und: schön war’s. Wenn der Frühling neue Energien frei setzt und das dann auch noch gute sind, ist das Besuchen Gehen wirklich schön! Genäht habe ich auch, aber dazu in einem anderen Post!

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4. April 2012 - 11:03 Uhr
Heute war unsere dritte Tochter bei ihrem Osterfest ihrer Kindergartengruppe. Die Erzieherinnen hatten sich einen Ausflug in den Wald überlegt, Osternestchen gebastelt und versteckt und den Kindern so einen wirklich schönen Start in die Osterzeit gegönnt. Danke dafür!!! Da der Rückweg immer beschwerlicher ist, als der Hinweg, kam ich unserem Kind entgegen. Immer dabei das jüngste Mitglied der Familie. Und während wir da nun am Waldrand saßen und auf die Kinder warteten, war die Frühlingsluft so schön warm und die Vögelchen zwitscherten und es war alles so schön und friedlich, dass mein Kind einfach einschlief. Tief und fest kuschelte sie sich in meinen Schoß, machte die Augen zu und schlief ein. Dieser Moment war so voller Schönheit und Frieden, Magie und Poesie! Ein Moment, den man nur als Mutter oder Vater geschenkt bekommt und den es festzuhalten gilt im Herzen für alle Zeit. Kinder werden all zu schnell groß und solange sie noch nach unserem Schutz und unserer Geborgenheit suchen, ist jeder dieser Momente geschenkte, pure Liebe… hach ja, der Früling. In diesem Sinne: FROHE OSTERN!
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2. April 2012 - 11:59 Uhr
Ich mag das Thema von Frau Jolijou. Sehr sogar. Die Welt durch Kinderaugen zu sehen, bedeutet in gewisser Weise eine beneidenswerte Naivität zurück zu gewinnen. Also hier: mein Beitragsfoto! Es entstand beim Grillen – letztes Wochenende. Unsere Tochter hatte richtig viel Spaß! Das erste mal draußen essen ist immer ein Event! Unser Kind ist einfach froh mit seiner ersten gegrillten Bratwurst! So einfach sind Kinderemotionen – das perfekte Strahlen und der perfekte Moment für ein Kind liegt manchmal einfach in einer Bratwurst

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1. April 2012 - 16:18 Uhr
Mein Mann liebt Bier. Am liebsten drinkt er Bio Bier oder Bier aus der Region. Aber wenn die Flaschen leer sind, kann es schon mal eine halbe Ewigkeit dauern, bis die Flaschen wieder beim Händler abgegeben werden. Akutell steht bei uns eine sehr ansehnliche Bierkiste herum. Sie ist zu schade für den Keller. Die Holzkiste ist schön, die Flaschen auch. Also habe ich mir gedacht: ich warte diesmal nicht eine Ewigkeit, bis die Flaschen wieder das Haus verlassen und mache dieses Ensamble zu meinem Eigentum: und heraus gekommen sind: Blumenvasen in einer Holzkiste. Dazu haben die Kinder auf einer Wildwiese in unserer Nähe einen Strauß Osterglocken gepflückt, die nun wunderschön und ein wenig im Stilbruch zu den Bierflaschen in den selbigen stehen. Ich mag die Idee! Recycling einmal anders!


Und für wen ist dieser wunderbare Strauß? Nun – für mich und auch für Euch! Denn dieser kleine Blog feiert nun auch seinen 1. Geburtstag. Das Babyjahr ist durch und ich möchte Euch allen da draußen, die Ihr diesen Blog so regelmäßig lest, danke sagen. DANKE fürs dabei sein.
Übrigends das Foto wurde von meiner dritten Tochter (4) aufgenommen. Ich kenne ihren Berufswunsch noch nicht, aber vielleicht will sie ja mal was im gestalterischen Bereich machen. Meinen Segen hätte sie
!
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