Archiv für Juni 2011


Neue Babykaninchen

26. Juni 2011 - 11:17 Uhr

So, das hat man davon: schon wieder Babykaninchen. Ein neuer Wurf von 5 Babykaninchen kam vor einer Woche auf die Welt. Die armen Kleinen sind Halbweisen. Denn der Vater der Babykaninchen ist vor gut 3 Monaten an einer Erbkrankheit gestorben. Eines Morgens kam mein Mann von den Kaninchen wieder und sagte: “Einer der Jungs macht es nicht mehr lange.” Ich sah mir das arme Tierchen an und tatsächlich wackelte der Kopf schon sehr verdächtig immer zur linken Seite. Also setzte ich ihn zum Bemuttern-lassen zum einzigen Weibchen. Ich hatte die gute Absicht, ihn seinen letzten Tage so angenehm, wie möglich zu gestalten. Und was macht dieser totkranke Karnickel? Das hätte ich nicht von ihm gedacht, dass er dazu noch die Kraft hatte.

Egal, sein Erbe sind fünf niedliche kleine Babykaninchen, die sogar Ähnlichkeit mit ihm haben. Mal sehen, wie viele durchkommen. Ich halte Euch auf dem Laufenden. Und sobald die Tierchen anfassbar sind, gibts auch die ersten Fotos.

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Kindergarten – Auf Wiedersehen

22. Juni 2011 - 15:30 Uhr

Heute hat unsere Zweitgeborene den Kindergarten das letzte Mal als Kindergartenkind besucht. Schwer fiel es ihr nicht. Weder der Gang zum, noch der Gang vom Kindergarten. Mutti gings da anders. Ich machte Fotos von der Großen Kleinen, die eben noch ein kleines niedliches Baby war. Fotos unseres Kindes mit den Erzieherinnen und Erziehern, Fotos vom Gang in den Kindergarten, von ihrem Kindergartenschild, das fortan ein anderes Kind bekommen wird… Wäre sie meine Jüngste, hätte ich mit Sicherheit das eine oder andere Tränchen verdrückt. Aber so…? War ich einfach nur stolz, wie einfach meine Tochter das gemeinstert hat. Ohne Weh und Klagen einfach auf zu neuen Ufern. Toll  – da möchte man einfach nochmal Kind sein.

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Schwimmbad

20. Juni 2011 - 09:22 Uhr

Am Sonntag ins Schwimmbad – allein die Vorstellung treibt meinem Mann ein kategorisches, ernstgemeinstes “Nein” ins Gesicht und es scheint, als ob alle Fasern seines Körpers plötzlich unüberbrückbare Differenzen hätten. Woher das kommt? Er hasst es zwischen all den anderen Menschen an einem Sonntagvormittag mit den Kindern in ein Schwimmbad – egal welches – zu gehen. Das liegt sehr an der allgemeinen Überfüllung solcher Einrichtungen an einem Sonntag im Allgemeinen und einem verregneten Sonntag im Besonderen.

Aber ich hatte es unserem kleinen Vulkan versprochen. Und Versprechen muss man halten. Unsere Zweitgeborene war zu dieser Zeit auf einen Kindergeburtstag eingeladen, alle anderen wollten mit. Also sah sich mein Mann gezwungen, mitzukommen. Als wir auf den zum Schwimmbad zugehörigen Parkplatz fuhren, sahen wir, es war richtig voll. Die Kinder: “Super!” Mein Mann:”Oh, nein!” Erstaunlicher weise war an der Kasse keine Schlange, wir kamen schnell rein und machten uns auf den Weg in die Becken. Das Babybecken war überfüllt. Keine Chance auch nur 10 cm Wasser für sich zu bekommen, geschweige denn für das mitgebrachte Baby. Denn eigentlich ist das Babybecken immer von Eltern bevölkert. Es gibt nämlich eine Reihe Eltern, die gern mit ihrem Sprössling in das trübe pippiwarme Wasser steigen und sich genüsslich drinnen sulen. Ich vergleiche das gern mit großen Seeelefanten, die sich einfach nicht mehr bewegen können. Der Vorwand ist ganz klar, das eigene Kind vor einem tragischen Unfall zu bewahren. Aber das könnten sie, wie alle anderen Eltern auch, außerhalb des Beckens. Überhaupt macht es doch viel mehr Spaß Zaungast und Publikum des eigenen Kindes und zahlloser anderer Kinder zu sein.. Seis drum. Ich schickte meinen Mann in das verhasste Babybecken. Er zwängte sich und unsere Jüngste an den anderen Besuchern vorbei, setzte sich als Zaungast an den Rand und beobachtete, wie ein kleiner Dreijähriger mit der vom Schwimmbad festinsatllierten Wasserpistole andere Kinder und ein paar der Erwachsenen nass machte. Mein Mann und der Junge fanden das witzig, ich auch – alle anderen nicht.

Unterdessen schwammen unsere beiden anderen Kinder im Schwimmerbecken und unsere Große machte das Drei-Meter-Brett unsicher. Herrlich! Nach 1,5 Stunden hatte wir alle genug und fuhren nach Hause, wo sich unsere Große mit dem letzten Band von “Harry Potter” verzog  – und nimmer mehr ward sie gesehen, und unsere beiden Jüngsten schliefen. Genauso stelle ich mir einen gelungenen Start in den wohl langweiligsten Tag der Woche vor: den Sonntag!

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Vom Großwerden – die Kindergartenübernachtung

19. Juni 2011 - 16:40 Uhr

Kindergartenübernachtung! Unsere Zweitgeborene hat ihre erste Initiation zum Großwerden hinter sich. Lange hatte sie damit gehadert und war bis zuletzt der felsenfesten Überzeugung, da nicht dabei sein zu wollen. Also meldete ich sie nur unter Vorbehalt an. Aber dann am Tag der Tage kam das Kind auf mich zu und sagte, sie habe sich mit ihrer Erzieherin besprochen und nun wolle sie doch unbedingt bei der Kindergartenübernachtung dabei sein.

Holle, bolle, da war ich überrascht und, ich gebe es zu, ganz furchtbar stolz. Meine sonst so zurückhaltende Tochter hatte ihre Angst vor dem Neuen überwunden und sich entschlossen, das Abenteuer zu wagen. Natürlich mussten wir nun schnell die Dinge organisieren, die mit zu bringen waren. Also schnell die Einladungskarte für die Kindergartenübernachtung hervorgekramt, von der ich ausnahmsweise einmal wusste, wo sie lag und die Checkliste durchgesehen.

Schlafsack und Isomatte – haben wir. Gott sei Dank hatte ich vor kurzen die Schlafsäcke nocheinmal durchgewaschen, nur so zur Vorsicht. Kosmetik und Handtuch, Wechselkleidung und Schwenker oder anderes Grillgut. Für letzteres rannten wir noch schnell zum Metzger, dann brachten wir das Kind zum Kindergarten.

Um 18.00 Uhr kamen alle zukünftigen Erstklasskinder – bei uns heißen die Schukis  – brachten ihr Mamas, Schlafsäcke und Rucksäcke mit. Wir gaben dem Kind einen Kuss und ermahnten sie, brav zu sein. Aber das Kind war nicht mehr da, sie rannte mit ihren Freunden davon und kam erst am nächsten Tag wieder zu uns zurück, übernächtig und unendlich glücklich.

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Nürburgring

17. Juni 2011 - 10:14 Uhr

Vor ein paar Wochen segelte ein Brief in unseren Postkasten, der das Adrenalin hoch fahren ließ. Nein, keine vergessene Mahnung: Es war eine Einladung von Renault zum Familientag auf den Nürburgring. In unseren Adern gefror das Blut und wurde Tröpfchenweise durch Bezin ausgetauscht. Es wird einen Showlauf der Formel 1 Rennserie von Renault geben und auch die Tourenwagen sind mit dabei. Wir dürfen Backstage, in die Pavillions und Renngaragen.

Autorennen und alles, was dazu gehört, ist an sich schon Aufregung pur – aber der Nürburgring hat bei uns Kultcharakter. Das liegt an einem meiner Studentjobs. Denn in meinen frühen Zwanzigern arbeitete ich für den Pavillon des Reifenherstellers Michelin. Nicht als Boxenluder – da wäre ich niemals hingekommen mit meinen niedriegen 1,56 Meter. Ich war die Kaffetante des Pavillions bei Klein- und Großerveranstaltungen des Herstellers oder bei Veranstaltungen, an denen Michelin beteiligt war, wie die Formel 3000 oder das 24 Stunden Rennen. Mein Arbeitsbereich war die Kaffemaschine, der Tresen und die kleine Küche. Ich kochte Kaffee, machte das Klo sauber, bevor die Gäste kamen und versorgte alle, die in den Pavillon kamen mit Getränken und kleinen Snacks. Da kamen dann auch schon Größen wie Poldi – nicht der Drache aus “Hallo Spencer” oder Gerhard Berger. Aber zu meiner Schande muß ich gestehen, dass ich beide nicht erkannte. Gerhard Berger saß bei mir am Tresen und spielte mit seinem Handy und sah ziemlich gelangweilt und auch ein wenig genervt aus. Also fragt ich ihn, ob er einen Kaffe möchte. Nee, so die Antwort, lieber was anderes. Cola, nein, Fanta, nein… Tee? Ich gab auf. Er schaute mich an  und sagte: Milchkaffee . Hä?! Also, dann einen Milchkaffee für den Herren am Tresen. Nicht soviel Milch, ich bin doch keine Kuh. So ganz langsam ging er mir auf die Nerven. Also fragt ich, was er hier so mache, ob er auch Reifenhändler sei, der hier ein Fahrsicherheitstraining absolvierte.

Es wurde super still, der arme Mann verlor die Fassung und das teure Handy stürzte beinahe auf den Boden. Als er sich gefangen hatte, deutete er auf einen Kunstdruck an der Hinterwand des Pavillons und meinte: “Ich fahre die da.” Da waren zwei Tourenwagen dargestellt in expressiver schneller Drucktechnik. Ach, meinte ich, nicht die richtigen Rennautos, die man im Fernsehen so sieht? Und nun musste er lachen. Trank seinen Kaffee und ging. Ich glaube, er hielt mich für ein ziemliches Dummchen.

Später erfuhr ich dann, wer das gewesen ist und naja, ein wenig schämte ich mich schon. Aber andererseits, habe ich so eine von vielen schönen Geschichten vom Nürburgring mitgenommen. Und nun gehen meine Töchter dorthin. Sie hören  den Lärm, riechen das Benzin und vielleicht treffen sie ja auch jemanden, den sie eigentlich kennen sollten, aber es doch nicht tun, jemanden, den sie Jahre später als prominente Persönlichkeit entdecken können. :)

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Sommerferien

15. Juni 2011 - 09:48 Uhr

Der Countdown für die Sommerferien läuft und wie jedes Jahr raunen mir Bekannte zu: ” Ach, wie schrecklich, wie überlebst Du die nächsten 6 Wochen?” Ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Sicher ist nur, dass ich mich auf die Ferien freue… Ja, richtig gelesen. Ich freue mich auf die Ferien. Ich freue mich auf die Pause mitten im Sommer, auf Durchatmen, auf Aufwachen ohne Zeitdruck, auf eine Tasse Kaffee, ohne dass Kinder jetzt unbedingt in den Kindergarten oder die Schule müssten…

Es gibt ja eine Reihe Dinge zu tun in den großen Ferien. Damit meine ich nicht, dass ich die Kinder zum Bus zur Ferienfreizeit fahren und wieder abholen muss. Ich meine, dass Sommerferien neben der reinen Erholung auch immer von sehr viel Arbeit geprägt sind. Wenn man wegfährt, müssen Koffer gepackt, Tiere versorgt, das Auto urlaubssicher gemacht werden. Wenn man nicht wegfährt, müssen die Sachen für das kommende Schuljahr organisiert, Feriengäste von anderen Familienteilen aufgenommen und versorgt werden, und und und… Daneben steht die eigene Arbeit, die auch nicht zu kurz kommen darf.

Aber wenn man sich mit Ruhe und dem Wissen unendlich viel Zeit zu haben auf den Weg macht, kommt man sehr geschmeidig über die Ferien. Wie wäre es zum Beispiel mit Zelten  im heimischen Garten. Ist die Freundin nicht gerade in Frankreich oder sonst wo, kann sie ja mitmachen und schon wird die Sache richtig lustig.

Für mich sind die Ferien eine Zeit der Neuentdeckung der Familienmitglieder. Endlich habe ich Zeit genug, meine Kinder noch einmal genau zu beobachten, sie zu erkunden. Welche Schritte haben sie gemacht, die ich wegen Mangel an Zeit nicht mitbekam … Ich bin ein echter Fan der Sommerferien. Und weil ich das bin, werde ich in den nächsten Wochen so einiges zu erzählen haben. Und vielleicht ist für den einen oder anderen der eine oder andere Ratschlag zum Überleben dabei.

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Wawerko – eine Anleitung für eine Filzblume

10. Juni 2011 - 19:02 Uhr

Eine Filzblume – sieht hübsch aus, verwelkt nicht und ist wirklich schnell und einfach herzustellen. Wie einfach das Herstellen einer Filzblume ist, verrate ich aktuell auf Wawerko – der großen sozialen Internetplattform rund ums Selbermachen:

http://www.wawerko.de/blume-aus-filz+4826.html

Aber keine Bange, hier der Artikel noch einmal in voller Länge:

Wem eine Blume fehlt, wer nicht gerne echte Blumen mag, aber welche verschenken möchte, dem ist hier geholfen. Die Filzblume ist schnell und einfach nachgemacht. Alles, was Ihr braucht, um eine Filzblume herzustellen, sind Pfeiffenputzer, Wolle zum Trockenfilzen und eine mittelgrobe Filznadel.

Umwickelt zunächst den Pfeiffenputzer mit grüner Filzwolle für den Stil der Filzblume, am oberen Ende nehmt Ihr gelbe Wolle hinzu. Wickelt fest und gleichmäßig. Das Ende mit der gelben Filzwolle wird solange gewickelt, bis eine kleine Kuller entsteht – das ist der Stempel der Filzblume. Dann einen ca. 10 cm langen und 4 cm breiten Filzwollstrang in Rot nehmen und Trichterförmig um die gelbe Wolle filzen. Nun mit der Filznadel die Filzwolle für die Filzblume in Form bringen.

Für die Blätter der Filzblume grüne Stränge von gleicher Länge und Breite nehmen und unterhalb der Blüte durch Prickeln und Wickeln anbringen. Fertig ist die Filzblume – und so schön!!

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Geschafft – Geburtstag ist gefeiert worden

9. Juni 2011 - 10:45 Uhr

Der Tag nach einer großen Party ist ja meist mit Katerstimmung gesegnet. Früher spielte Alkohol eine große Rolle, aber nun ist es doch eher die Anstrengung, neun kleine Kinder über Stunden bei Laune zu halten. Unsere dritte Tochter ist vier…. und wir haben eine richtig große Party gemacht. So, wie es sein soll. Mit Luftballons an der Tür, über dem Hof und eigentlich überall. Mit Freunden, die zur Geburtstagsfeier kamen und mit Spielen, die eine Kinderparty erst richtig perfekt machen. Der obligatorische Kuchen mit Smarties war auch dabei und natürlich wurden eigentlich nur die Smarties gegessen ( Jedes Jahr frage ich mich dann, warum unter den Smarties noch ein Kuchen stehen muss?).

Unser Kind hatte soviel Spaß! Ausgelassen rannte sie über den Hof, spielte die Spiele und schlief, nachdem alle Gäste weg waren, einfach so auf dem Sofa ein. Herrlich, genauso muss es sein. Die besten Spiele waren übrigends Topfschlagen und Wasserbomben Weitwurf. Allerdings mache ich letzteres mit Sicherheit nicht am Geburtstag der Großen, denn da weiß ich schon im Vorfeld, dass die Verlockung jemanden mit einer Wasserbombe zu beschmeisen so groß ist, dass mit Sicherheit das eine oder andere Mädchen weinend und nass oder nur nass vom Feld geht. Also, nein danke.. Aber für einen 4. Geburtstag ist das super o.k.

Was schenkten wir unserem Geburtstagskind? Nun: einen Kaufmannsladen, den hatte sie sich gewünscht und den sollte sie bekommen. Mein Mann hat ihn zusammngezimmert und ich habe ihn geschmückt. Jetzt steht er im Spielzimmer und ist Dreh – und Angelpunkt gemeinsamer Spiele unserer Mädchen. Schön, wenn ein Geschenk so gut ankommt. Getrübt wurde meine gute Laune eigentlich nur von zwei Dingen. Erstens krachte beim Abendessen unser Heißwasserboiler auseinander und stellte die Küche unter Wasser :( Zweitens: als ich unserer zweiten Tochter die Gute Nacht Geschichte vorlas, kam meine Jüngste auf die super Idee, ihren Schädel frontal mit meinem zusammenschlagen zu müssen. Autsch und für 2 Sekunden war Mutti weg. Seither hab ich ein wenig Kopfweh, aber das gehört ja wohl zur Katerstimmung  mit dazu! ;)

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Countdown zum Kindergeburtstag

7. Juni 2011 - 15:21 Uhr

So, nun ist es soweit. Unsere dritte Tochter, ihres Zeichens Vulkan und Engerieträger von mindestens drei Windkraftstromwerken, hat morgen Geburtstag. Vor vier Jahren hat sie sich mit aller Energie und bei einem wirklich spektakulären Gewitter auf in diese Welt gemacht. Das ist der beste Grund für eine großartige Kindergeburtstag Party!

Die Gästeliste steht seit einem Jahr fest, denn seither läuft der Countdown für das Fest. Aber erst vor einem Monat wurden die Einladungskarten für den Kindergeburtstag geschrieben und feierlich im Kindergarten verteilt. Jeder Fehltritt eines potentiellen Gastes wurde mit der Ankündigung auf Partyentzug bestraft und meistens hat die Höchststrafe auch immer gewirkt, um Spielideen durchzusetzen oder Freundschaften zu manifestieren.

Aber nun ist es geschafft, die Freundschaftstüten sind gebastelt und quellen über, die Luftballons hängen und der Kuchen steht in der Küche. Geschenke sind fertig, genug Kaffee für die Mamas ist auch da  – also, es kann losgehen!!!

Programm für den Kindergeburtstag: kein Kindergarten, denn zum zweiten Frühstück erwarten wir die Großeltern, die ihr Geschenk persönlich vorbeibringen möchten. Dummerweise habe ich dem Kind schon verraten, was sie von der Oma bekommt. Naja, ich habe es angedeutet und sie hat es erraten. Ich bin mir noch nicht so sicher, wie ich aus der Nummer wieder rauskomme. Ab 15.00 Uhr kommen die Kinder und die Party beginnt, allerdings endet sie auch nach zwei Stunden, nämlich um 17.00 Uhr. Länger braucht eine Party für Kinder zwischen drei und vier Jahren nicht sein. Wir werden Kinderschminken anbieten, Wasserbomben schmeißen, Topfschlagen machen, Kuchen essen, Orangina trinken, von der Rutsche ins Wasserbecken rutschen… wenn sich danach keiner übergeben hat oder mit einem verstauchten Zeh  nach Hause geht, haben wir gewonnen – denn dann war die Party mit Sicherheit bombig. Wer die obligatorische Schatzsuche vermisst, dem sei gesagt: Einen Schatz verstecken wir aus Prinzip frühesten beim fünften Geburtstag, dann können sich die Kinder konzentrieren  und den Weg dank Rätsellösung finden. Manches ist eben auch ein Anreiz für den Geburtstag im kommenden Jahr.

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Neuer Superlink des Tages

7. Juni 2011 - 11:43 Uhr

Frisch aufgespürt von den Kollegen der Luna ist dieser Link echt der Hammer und unbedingt empfehlenswert für wissenshungige kleine Menschen und pausenbedürftige große Menschen:

http://www.schloessergaerten.de/

Die Stiftung Preußischer Schlösser hat schon immer ein Händchen fürs Besondere gehabt. Diese Seite ist Geschichte zum Anfassen und ist schon deshalb empfehlenswert. Allerdings – und das ist ein wenig schade – müssen die Kinder mindestens in der 3. Klasse sein, um die Texte lesen und die Informationen verarbeiten zu können. Ausserdem ist es vorteilhaft, wenn man im Raum Berlin wohnt. Denn es nützen die Hinweise auf Führungen Kindern im äußersten Westen wie Trier überhaupt nichts. Dennoch – die Seite zu besuchen, lohnt sich!

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