little things

22. Mai 2013 - 13:16 Uhr

Dass ich die einfachen Dinge des Lebens mag, ist kein Geheimnis. Gerade mit Kindern lernt man ziemlich schnell, dass es im Leben auf mehr ankommt, als Perfektion jeden Tag. Ist das Haus nicht ordentlich, die Wäsche nicht erledigt, die Soße angebrannt, oder der Termin war eigentlich vor einer halben Stunde … all das ist nicht wichtig. Wichtig sind die kleinen Dinge, die uns umgeben. Ein kleines Geschenk zwischendurch – wie dieses selbst geknetete Pferd, kleine Blumen aus dem Garten oder einfach ein leckeres Brot. Aber das Beste ist immer noch ein Lächeln meiner Kindern. Meagan sieht das ganz ähnlich, deshalb möchte ich euch auf ihr Blog “This whole family” aufmerksam machen und gleichzeitig meine kleinen Dinge des heutigen Tages zeigen.

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Lecker Muffins

20. Mai 2013 - 18:33 Uhr

Regen, Regen, Regen… nun ja, da gilt es, das Beste draus zu machen. Die Kinder haben auch bei Regen richtig viel Spaß draußen. Wichtige Spiele, die nur bei Regen zu spielen sind, wären “Pfützenhüpfen”, mit dem Rad oder Roller durch die tiefsten Pfützen fahren und vollkommen durchnässt das Haus zu stürmen. Gut, wenn dann ein schöner warmer Kakao oder eine gute Tasse Tee auf alle wartet. Noch besser, wenn es dazu auch noch leckere Muffins gibt – natürlich aus Schokolade. Und hier das Rezept:

250 Gramm Mehl,

1/2 Päckchen Backpulver,

150 Gramm Zucker,

2 Eier,

80 ml Öl und (!) 75 Gramm Butter,

200 Gramm Kakao und

Milch nach Bedarf – mindestens aber 3 El.

Zuerst Mehl und Backpulver vermischen und dann einfach der Reihe der Zutaten folgen. Der Teig muss sehr schwer vom Backlöffel fallen. Ab in die Förmchen, dann ca. 20 Minuten backen und lecker servieren. Wer mag, kann selbstverständlich auch gerne Glasur auflegen.

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Partytime

19. Mai 2013 - 09:01 Uhr

Bei uns hat die Partytime begonnen. Ein Fest jagt das nächste. Das macht Spaß und wenn die Sonnen weiterhin so standhaft hinter den Wolken bleibt, dann ist es eine besondere Herausfoderung, gute Laune ins Haus zu bringen. Deshalb habe ich mir ein paar Gedanken gemacht und diese wunderschönen kleinen Cupcake Spieße hergestellt.

Stellen wir das Leben einfach in den Dienst fröhlicher Kuchennachmittage, lustiger Luftschlagen und lachender Kinder – ob mit oder einfach ohne Sonne. Wer von euch diese Stecker auch haben möchte, bitte einfach hier entlang.

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Sperrmüll

16. Mai 2013 - 08:05 Uhr

Als unsere Erstgeborene 3 Jahre alt war, ging mein Mann mit ihr durch die Wohnabteilung eines billigen Einkaufszentrums. Die Möbel waren so schlecht und wenig ansprechend arrangiert, dass unsere Tochter spontan ausrief: Guck mal Papa, alles Sperrmüll.

Wir mussten lachen. Schließlich kam das nicht von ungefähr. Sobald Sperrmüll in den Straßen unserer Stadt war, gingen wir regelmäßig auf die Suche nach kleineren und größen Schätzen. Und wurden auch sehr oft fündig. Heute ist das ein wenig schwieriger geworden. Denn unser Lebenspunkt hat sich aufs Land verlegt, und wenn hier Sperrmüll ist, dann ist es wirklich Sperrmüll. Aber manchmal gibt es diese wenigen kleinen Momente des Glücks. Wenn am Straßenrand plötzlich eine alte Kommode steht. Ausrangiert, aber wunderschön. Diese alte Kommode haben wir vor zwei Tagen mit nach Hause nehmen können. Sie ist jetzt ein Sekretär für die vielen, vielen Stifte und Blätter der Kinder.

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Fotografie

15. Mai 2013 - 06:36 Uhr

Wir waren dann mal weg. Überschaubare Strecke, Kinder, die gut durchgehalten haben und erstaunliches Glück auf den Autobahnen – so macht auch mir das Verreisen Spaß. Ein Wochenende voller Erinnerungen, vergessenen Landschaften und Gebäuden. Mittendrin mein Mann, der ein unglaublich guter Fotograf ist. Er konnte sich nicht satt sehen an dem Alten-Neuen.

Und ich konnte in Ruhe Auto fahren. Viel wichtiger aber: die vielen, vielen Fotos, die er machte, werden nun bearbeitet und hängen alsbald in meinem Wohnzimmer. Als Erinnerung sicherlich – aber vielmehr als Kunstobjekte.

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DIY Fotoalbum und Muttertag

9. Mai 2013 - 06:46 Uhr

Als meine Großmutter mütterlicherseits noch lebte, kam ihre Familie jedes Jahr am Muttertag zusammen, um sich zu treffen und ein wenig in Erinnerungen zu schwelgen. Nun ist meine Oma schon einige Jahre nicht mehr am Leben, aber die Treffen finden immer noch statt. Ihre 14 Kinder können nicht immer alle kommen, aber den Großteil der Sippe findet man am Muttertag in trauter Gemeinschaft in einem Hotel zusammen sitzen, zusammen erinnern, zusammen lachen und manchmal auch zusammen weinen. Was ich von diesen Treffen immer mitgenommen habe – und ich war nicht wirklich oft dort – war die Impression, dass sich Mütter über Blumen oder selbst gebackenen Kuchen, auch über Karten freuen. Aber wirklich glücklich sind sie mit Erinnerungen – alten oder neuen. Erinnerungen kann man super in Fotoalben festhalten.

Deshalb heute mein Tipp für euch als Muttertagsgeschenk: ein selbst gebasteltes Fotoalbum. Materialien sind: Butterbrotpapier, farbiges Papier, Locher, Band und bunt bedruckter, fester Karton. Letzteres muss sicher im Bastelladen besorgt werden. Alles andere haben zumindest Frauen mit Schulkindern zu hause. Die Herstellung ist denkbar einfach. Ein kleines DIN A5 Heft dient als Schablone für den festen, bedruckten Karton und das Butterbrotpapier. Alle DIN A4 Blätter einfach mittig falten und durchschneiden.

Nun an einer der schmalen Seiten mit dem Locher lochen. Alle Blätter und Kartonteile lochen. Auf einem bunten Band auffädeln. Dazu beginnt ihr mit dem bunt bedruckten Karton, gefolgt von buntem Papier und danach eine Lage Butterbrotpapier. Diesen Vorgang bis auf den Karton wiederholen, bis alle Blätter aufgefädelt sind. Den festen Karton als Deckel auffädeln und das Fädelband stramm zusammenknoten. Fotos rein und fertig!

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Busfahren oder Karl Marx

5. Mai 2013 - 10:30 Uhr

Schwierig zu erklären, was beide miteinander zu tun haben. Lediglich die Erklärung, dass öffentliche Transportmittel unmittelbar mit der gerechten Verteilung gemeinsamer Güter zu tun haben könnten, käme mir spontan in den Sinn. Aber es ist wie immer sehr viel einfacher und es gibt wie immer ein Geschichte dazu. Eigentlich wollte ich nur die Reifen meines Autos wechseln lassen. Doch als ein Reifen runter war, wurde schnell klar, da war was am Auto kaputt. Mietwagen der Werkstatt war nicht vakant – andere Mietwagen kommen nicht in Frage. Also: Busfahren. Der ungewohnte Fahrkomfort, die Angst die Kinder beim Ein- oder Aussteigen zu verlieren und auch das ewige Aufstehen von den Platz bietenden Sitzplätzen können mehr als Nerven kosten. Dennoch ist es für Kinder das pure Abenteuer! Während wir also mit dem Bus nach Hause fuhren, tauchte die Porta Nigra auf – eine alte Bekannte der Kinder. Vor der Porta Nigra standen kleine, rote Plastiken.

“Guck mal Mama, da stehen rote Gartenzwerge vor der Porta Nigra” ließ sich meine fünfjährige lautstark vernehmen. Rote Gartenzwerge, da musste ich schmunzeln. Denn jetzt kommen wir zu Karl Marx. Diese roten Gartenzwerge sind die kleinen Karl Marxe des Nürnberger Künstlers Ottmar Hörl.  Hörl, der eigentlich wegen seiner Masseninstallationen bekannt wurde und nicht durch seine Nähe zum Philosophen, stellt über 500 Plastiken des Trierer Philosophen in ganz Trier aus. Sie stehen an jeder “Sehenswürdigkeit” – und unter anderem an der Porta Nigra. Sie berauschen mich, diese kleinen Gartenzwerge, pardon Karl Marxe. In verschiedenen Rottönen mit Napoleonhand im Revers und Comicschuhen an wird der Sohn einer Trier Rabbinerfamilie witzig, zeitnah und vor allem unübersehbar.   Die Installaztion ist im Gegensatz zu den Schriften des Philosophen denkbar einfach zu lesen – denn hierbei handelt es sich nur um Deko. Also hatte meine Tochter doch recht, als sie von Gartenzwergen sprach. Möglicherweise hätte die Allegorie Karl Marx sogar gefallen. Wer die Installation noch live sehen möchte, muss sich beeilen, denn Ende Mai ist es wieder vorbei mit Karl Marx. Die Gartenzwerge aber sind käuflich zu erwerben. Und ich denke ernsthaft darüber nach, mir einen kleinen Karl Marx nach Hause zu holen.

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Regen

28. April 2013 - 13:07 Uhr

Manchmal ist es im Leben ein wenig so, wie in einem Woody Allen Film – naja zumindest in meinem. Da läuft dann so eine komische Geschichte, auf die, wenn man im Kino säße, dann eine wahnsinnig sinnliche oder amüsante Musik im Hintergrund laufen würde. In diesen Momenten habe ich das Gefühl, von Außen auf das zu sehen, was sich allgemein hin Alltagskomik schimpft. Gestern zum Beispiel waren wir  bei einem kleinen Tierpark hier ganz in der Nähe, der aus Wildschweinen, Hühnern und Ziegen besteht. Wäre noch ein Bauernhaus oder ein Kaffee dabei, man könnte es auch einen illustren Ausflug auf den nächsten Bauernhof nennen. Hier heißt es Tierpark und es ist gerade wegen seiner Überschaubarkeit ein Ausflugsziel für Menschen mit kleinen Kindern. Ziegenfüttern – ganz großer Sport. Hühnern beim Dauerlauf um einen einzigen Baum zusehen – wahre Komik des Lebens.

Ich war mal in einem Zoo. Da saß  ich zusammen mit einem Freund stundenlang nur in einem Haus – dem Affenhaus. Wir hatten richtig viel zu Lachen. Und genau so ging es den Kindern und mir gestern wieder. Was haben wir gelacht. Über die komischen Hühner, was haben wir gestaunt über die niedlichen kleinen Ziegen, wie haben wir uns geekelt über unsere von Ziegenzungen zerlutschten  Hände. Da war es auch überhaupt nicht schlimm, dass es geregnet hat, dass es nicht so warm war.

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Wochenende

20. April 2013 - 09:25 Uhr

Zeit der Entspannung und der Kreativität – das ist Wochenende. Gedeckelt werden soll in der kurzen Zeit zwischen Samstag Morgen und Sonntag Abend so einiges: aber vor allem Entspannung. Wir hatten eine anstrengende Woche!

Da gab es den Sportabend des Gymnasiums, der, mitten in der Woche gelegen, mit einer Dauer von drei Stunden, jeden Rahmen sprengte und dennoch ganz großartig war. Wir hatten Pseudokrupp mit den daraus resultierenden kurzen Nächten. Wir hatten die ersten Allergieschübe des Jahres mit der Aussicht auf mehr  - und keiner weiß, worauf das Kind reagiert! Eine angehende Mittelohrentzündung – die Liste ist wahrhaft lang.

Das erste was ich nach so einer Woche immer mache, ist ein großes Frühstück, bei dem die Kinder mit uns gemeinsam beginnen und dann immer wieder kommen und gehen. Und wenn dann alle wirklich satt sind, gehen die Kids raus und Mutti macht sich an die Arbeit.

Heute war die olle Lampe dran, die schon seit Wochen störte. Sie bekam einen neuen Anstrich in Gold und ein paar umgedrehte Blümchen. Nachher werden wir noch einen großartigen Kinderroman weiterlesen – Die wilden Piroggenpriaten von Maris Putnis – und uns einfach weiter entspannen.

Habt ein schönes Wochenende!

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Schmetterlinge und Vögel

17. April 2013 - 07:20 Uhr

Die Natur erwacht aus ihrer Schockstarre! Meine Familie atmet auf, das Leben wird leichter. Es war ein langer Winter. Einfach nach Draußen gehen, den Kindern beim Wettlauf mit den Schmetterlingen zusehen und den zurückgekehrten Vögeln beim Singen zuhören. Das Haus bekommt neue Deko: wie dieser wundervolle kleine Übertopf von Lavendelherz

und diese fantastischen kleinen Schmetterlinge aus Filz, die meine Kinder im Alleingang einen Nachmittag lang bastelten, als sie zu müde waren, um raus zu gehen.

Wir stellen die trockenen Stöcke, die wir beim Aufräumen des Gartens gefunden haben in eine Vase und dekorieren kleine gelbe Vögel und Schmetterlinge aus Filz dazu.

Ebenso wie die Blumen wachsen meine Kinder momentan in einem atemberaubenden Tempo. Ich kann ihnen förmlich dabei zusehen. Alles streckt und reckt sich. Alles ist wieder in Bewegung. Genauso mag ich das!

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