20. Mai 2012 - 16:59 Uhr

Nein, keine Bange, das hier wird kein Abriss von Manet – auch wenn ich dieses Bild äußerst charmant finde. Unsere Version des Frühstück im Grünen ist auch eher jugendfrei – also alle angezogen. Nun aber Spaß beiseite – obwohl, das trifft es auch nicht. Denn Spaß hat es gemacht: unser Frühstück im Grünen. Heute morgen sind wir alle sechs losgezogen, haben nach einem schönen Flecken im Grünen Ausschau gehalten und selbstverständlich gefunden. An einem Sonntag voller Sonne kann man sich schließlich einfach überall wohl fühlen. Der Picknick Korb war gefüllt mit vielen leckeren Sachen. Traumhaft. Und auch wenn die kleinen und großen Kinder ein wenig mürrisch waren, die gute Laune der Eltern einfach übertrieben fanden, tobten sie durch die Wiese, kletterten auf die Bäume und erfreuten sich der schönen sonntäglichen Natur. Mit einem Wort: schön war’s!

Von soviel Sonne und gute Laune gestärkt, habe ich mich nun endlich entschlossen, mein kleines Beet mit einem Gartenzaun zu versehen. Ich wollte so gerne einen alten Bauernzaun. Und der Grundstein ist heute gelegt worden. Alles, was es zum Bauernzaun braucht, sind alte Stöcke in beinaher gleicher Länge. Diese werden in den Boden gerammt – soweit bin ich – und nun werden die Stöcke noch mit Weiden oder anderen Materialien umflochten – das kommt nächstes Wochenende. Aber ich zeige euch heute schon mal die erste Etappe.
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17. Mai 2012 - 08:10 Uhr

Bald hat unsere dritte Tochter Geburtstag. Sie wird 5 Jahre. Das ist eine ganze kleine Kinderhand voll. Ihr Charakter, ihr gesamtes Wesen beginnt sich nun vollständig herauszuschälen und uns jeden Tag zu überraschen. Sie wird so schnell groß! Noch schneller als ihre großen Schwestern und ganz anders als ihre jüngere Schwester. Sie ist ein großartiges Kind – voller Leidenschaft und Temperament, voller Empathie und Wärme. Sie überrascht mit klugen Worten (wieso muss ich abends schlafen gehen, wenn ich morgens eh wieder aufstehe) und tollkühnen Taten ( guck mal, ich kann den Türrahmen hochklettern …) Und natürlich kann sie Fahrradfahren, Bergsteigen, lange Wandern, Freundschaften schließen, Fragen stellen und nicht auf Antworten warten – mit einem Satz: sie ist einfach großartig, perfekt und wunderschön!

Wenn ihr auch eine schöne Geschichte über eines eurer Kinder schreiben möchtet, dann lade ich euch ein: hinterlasst einen Kommentar gerne mit Verlinkung zu eurem Blog – lasst uns die Freude über unsere wunderbaren Kinder teilen!
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10. Mai 2012 - 11:07 Uhr
reflektiertes ich [ reflected me]
Das ist mal wieder ein Thema, mit dem ich besonders gut kann. Denn bevor ich mein Muttertagsgeschenk präsentiere, habe ich mir auch mal ein paar Gedanken gemacht. Über das Mutter sein, Kinder haben, Leben eben. Das Leben scheint ja im Frühling einfacher – jedenfalls für mich. Und da nun die Kinder alle vier ein wenig aus dem Gröbsten heraus gewachsen sind, beginnt ein neuer, alter Lebensabschnitt für mich. Jetzt ist sie tatsächlich wieder da – die Zeit. Wie habe ich sie vermisst, die Zeit für mich selbst. Einfach mal mit einer Freundin einen guten Kaffee trinken, plaudern, Shops durchstöbern, nachdenken, ein gutes Buch lesen in aller Ruhe oder einfach mal überhaupt nichts machen. Gerade überhaupt nichts war in den vergangenen Jahren irgendwie komplett vergessen worden…. Also, mein Selbstportrait als Mutter, als junge Frau, als Frau überhaupt erinnert mich sehr an die Zeit vor den Kids – ein wenig – wenn nur die Falten nicht wären

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4. Mai 2012 - 15:05 Uhr
Hach ja, der Frühling. Ungelogen: er gehört zu meinen Lieblingsjahreszeiten. Alles erwacht aus einer großen Starre. Das Grün der Pfanzen ist unverbraucht hell und wunderbar. Und erst der Duft! Fantastisch. Da macht es Spaß in Einrichtungskatalogen zu stöbern oder Ideen, die den Winter über reiften, einfach umzusetzen. Das Badezimmer muss renoviert werden. Neue Farbe auch für Küche und Wohnzimmer. Aber das kommt später. Erstmal musste der Balkon Farbe erhalten. Und zwar in Form von Blumen. Denn was gibt es schöneres, als Blumen, die bunt und schön alle willkommen heißen?! Zu finden sind die lustigen Blumenkübel ürigends beim Waschbär Versand in verschiedenen Farben.
Und weil die Sonne uns immer nach draußen lockt, sind wir auch nicht zu stoppen, wenn es um einen Ausflug an einen nahe gelegenen Weiher geht. Das ist Erholung pur. Kaum Menschen, viel Wald, ein künstlich angelegter Weiher macht Eltern träge und schläfrig und die lieben Kleinen munter. Hier gibt es soviel zu sehen und zu entdecken. Gleichzeitig können wir Erwachsenen uns mal so richtig erholen. Also: abwechseln in der Unterhaltung der Kinder und einfach mal relaxen – den Kids beim Spielen zusehen. Herrlich – Frühling eben.

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27. April 2012 - 16:46 Uhr

Alte Gemäuer haben etwas wunderbares beschützendes. Sie zu berühren ist wie ein Geschenk, den Glauben in die Ewigkeit nicht zu verlieren. Wir haben ein solches altes Gemäuer besucht und es war wie eine Mischung aus Studientagen, Zukunft und ganz viel Geschichte. Die alten Steine des in der Antike eher unbedeutenden Stadttores sind groß und wenn es regnet dunkel, weil Sandstein nachdunkelt, wenn er nass wird. Der saure Regen und die Abnutzung über zwei Jahrtausende nagen an jeder Ecke. Deshalb wird das Tor saniert werden in den kommenden Jahren. Die Porta Nigra – das schwarze Tor. Ich wurde über das Tor geprüft in meiner Kunstgeschichte Zwischenprüfung und nun ist es meine Große, die sich an der Geschichte der alten Steine zu schaffen machen soll. Der Schule sei Dank. Und auch wenn es geregnet haben mag, es war ein fantastischer Ausflug in die eigene Geschichte, die Geschichte der Stadt, des Tores und in die Zukunft meiner Mädchen – mit ganz viel Sonnenschein.

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24. April 2012 - 07:52 Uhr

Im Moment regnet es bei uns – dauerhaft. Nach Wochen ohne Regen war ich alamiert und sagte mit besorgtem Blick gen Himmel: es könnte ja auch mal wieder regnen. Ein frommer Wunsch, der auf skurile Art erfüllt wird. Jetzt blicke ich gen Himmel und sage, es könnte ja auch mal wieder die Sonne scheinen. Nun – es klappt nicht. Nur einmal! Da schien plötzlich die Sonne hinter einer dicken, schweren, schwarzen Regenwolke. Und es erhob sich ein Regenbogen über unser gesamtes Tal – vollständig. Die Farben waren so leuchtend, es war ein Spektakel. Und weil ein solches Phänomen nur alle Jubeljahre direkt vor unserer Nase erscheint, waren die Mädchen einfach hingerissen.

Zurück zur Arbeit dachte ich über eine Windeltasche nach, die nicht einfach nur einem Briefumschlag ähnelt, sondern vielleicht ein wenig Biss hat. Also dachte ich, mache ich doch einfache eine Windelrolle. Und wer es von euch nachmachen möchte, der folge mir durch DIY Anleitung.
1. Material: Ihr braucht Wachstuch in der Größe eines DIN A 3 Blattes, einen einfachen Baumwollstoff in der größe eines DIN A 4 Blattes, Klettverschluss, Filz für den Namen und Webbänder.
2. Schneidet ein Rechteck in der Größe Eures Wunsches aus. Dann nehmt ihr die Seitenlänge und berechnet den Umfang des Seitenkreises eurer Rolle. Lasst 3 Zentimeter über – nicht als Nahtzugabe, sondern als späterer Fächer.
3. Schneidet auf die Gesamtlänge der späteren Windelrollenöffnung die Gesamtlänge der “Ich-mach-sie-auf-und-zu-Lasche”. Den Baumwollstoff nehmt ihr doppelt – wegen der Stabilität. Auf Links drei Nähte zusammennähen. Auf Rechts drehen und die fehlende Naht von Außen zunähen. Wer es ordentich mag, näht jetzt alle Nähte nochmal von Außen über. Auf die Lasche nun die eine Seite des Klettverschlusses nähen und den Namen des Kindes auf die andere Seite.
4. Die Längsseite des Wachstuches mit dem Webband umnähen.
5. Die Wachstuchteile zusammennähen. Dabei die Kreise an das Rechteck von der Mitte aus an die Seitenlängen des Rechteckes nähen. Nun zum Fächer: Ihr werdet ein paar Zentimeter bei den Seitenkreisen über haben. Diese legt ihr sorgfältig in zu einem Fächer zusammen. So erhält die Rolle mehr Stauraum.
6. Die Baumwoll Lasche außen annähen und auch den Klettverschluss nicht vergessen. Fertig

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19. April 2012 - 12:01 Uhr

Ich habe sie endlich gefunden: meine Retro Lampe. Seit Jahren suche ich auf dem Sperrmüll und auf Flohmärkten nach der passenden Lampe aus den 1950er aufwärts für unser Haus. Zum Aufpimpen und Liebhaben! Und eines Tages, also neulich im Frühling, auf dem Rückweg von Schwiegermama da stand sie: meine Lampe. Im Regen und ganz allein. Ich fuhr vorbei und es war um mich geschehen. Rein ins Auto und ab nach Hause. Dann ein wenig sauber machen, erst den falschen Stoff und dann mit dem zweiten Kind den passenden Stoff gefunden.

Denn die hübschen Borten sollten sichtbar bleiben. Wir haben die Fuß weiß bemalt und den Stoff auf den Schirm gezogen. Die Elektrik überprüft. Funktioniert nicht. Also muss das noch warten. Macht nichts. Denn dieses Schmuckstück ist so hübsch, dass ich die Retro Lampe auch fantastisch als Deko finde…. 
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15. April 2012 - 07:37 Uhr
Und wieder habe ich eine neue Tasche genäht. Ballonglück – die Zweite. Ich wollte diesen Stoff mit den Pünktchen schon lange verarbeitet haben, aber die Ideen hatten sich einfach nicht so eingestellt. Und nun habe ich danke meiner Tasche auch den Stoff endlich unter. Manchmal kauft man ja einfach ein Stöffchen, weil er wirlich schön ist.
Ich hoffe, Ihr mögt auch dieses Exemplar:
Und sonst? Nun, wir hatten Zweitkommunion. Ein Jahr ist es also schon her, dass meine Große ihre erste heilige Kommunion bekam. Wie passend, dass nun gerade in der nächsten großen Stadt die heilig Rock Tage beginnen. Ich bin ja kein Katholik, aber ehrlich, aus Kulturhistorischer Sicht ist dieses Gewand aus dem Mittelalter und dem nachweisbar 2000 Jahre Stoffstück, das dort hinein gewebt wurde, durchaus bemerkenswert und interessant. Also auf auf und hoppi mitten ins Gedränge – Bilder und Bericht werden folgen!
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10. April 2012 - 07:23 Uhr

So heißt meine neue Tasche: Ballonglück. Gestern überkam mich nämlich in den Abendstunden die Freude am Nähen und so spielte ich mit Stoff und Vorstellungen und entwarf mir diese schöne Tasche aus rotem Jeans Stoff und Webband und rosa Baumwollstoff. Ich muss sagen, ich bin das erste Mal ganz von mir selbst begeistert. Denn das hätte ich nie gedacht: eine Tasche nähen, die mal wirklich nach was aussieht, hätte ich mir vor einem Jahr noch nicht zugetraut. Und nun bin ich stolz
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9. April 2012 - 17:22 Uhr

Das Osterfest ist eines von zwei gesetzten Terminen in jedem Jahr, an dem man seine Familie besucht, ihr nah ist oder einfach die schöne, freie Zeit mit den Kindern verbringt. Wir freuen uns über den Osterhasen, der jedes Jahr wie durch ein Wunder bei uns auftaucht. Dieses Jahr stand unsere dritte Tochter in Herrgotts Frühe mit Schuhen, Tasche und Mütze bepackt vor uns und verkündete: ” Der Osterhase war da!” – War er nicht, das wusste ich sicher! Aber unser Kind war sich sicher und so öffnete ich das Fenster und zauberte… Dankenswerter Weise ist der Weg ums Haus immer ein paar Sekunden lang. Danach besuchten wir erst die Schwiegereltern incl. Schwiegeroma. Am Tag danach meine Eltern. Und: schön war’s. Wenn der Frühling neue Energien frei setzt und das dann auch noch gute sind, ist das Besuchen Gehen wirklich schön! Genäht habe ich auch, aber dazu in einem anderen Post!

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